Windenergie Saar, Rückenwind fürs Saarland
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Wie entsteht ein Windpark?

Ein fester Rahmen mit klaren Regeln

Der Bau eines Windparks erfordert einerseits den politischen Willen als festen Rahmen und unterliegt andererseits klaren gesetzlichen Regeln. Das schafft Sicherheit und Transparenz für alle Beteiligten. Welche Vogelarten gibt es vor Ort, wie groß ist der Schattenwurf? Wer Windkraftanlagen plant, muss viele Fragen beantworten. Das hat der Gesetzgeber so festgelegt – aus gutem Grund, denn ohne Akzeptanz in der breiten Bevölkerung wird die Energiewende nicht gelingen. Daher wurden – von der Standortwahl bis zur Inbetriebnahme – transparente Verfahren geschaffen.

Grundlage für den Bau der sechs Windparks sind Beschlüsse und politische Rahmenvorgaben von Seiten der Landesregierung und der Kommunen. Das Land hat mit einer „Windpotenzialstudie“ und dem Masterplan „Neue Energien“ die besondere Bedeutung der Windenergie für die zukünftige Energieversorgung im Saarland hervorgehoben. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Strombedarf zu 20 Prozent mit regenerativen Energien zu decken. Vor diesem Hintergrund haben die Kommunen Flächen benannt, die für den Bau von Windrädern in Frage kommen.

Zudem unterliegen die Planungen zur Errichtung von Windparks komplexen Genehmigungsverfahren: Windräder werden nur dann genehmigt, wenn die sehr weitgehenden gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Entscheidende Kriterien sind das errechnete Windpotenzial, Natur- und Artenschutz sowie z. B. die im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) festgelegten Lärmschutzbestimmungen.

Der Masterplan „Neue Energien“ wird nicht nur von Akteuren aus Politik und Wirtschaft, sondern auch von der Mehrheit der saarländischen Bevölkerung unterstützt.

Infografik: Wie entsteht ein Windpark?